Im „Trovidur Spiegel“, herausgegeben von Dynamit Nobel,  Nr.8 vom Dezember 1970 wird auf S. 11 wie folgt berichtet:

„Trovidur in der Hotzenwald-Sternwarte

Unseres Wissens zum ersten Mal wurde mit einem Trovidur Rohr ein astronomisches Fernrohr gebaut. Klaus Vanoli, Physikstudent in Freiburg, hat schon als Unterprimaner begonnen, sich astronomische Geräte selbst zu bauen, die durchaus ein ernsthaftes Arbeiten gestatten. Als Tubus für sein Spiegelteleskop wählte er ein Rohr aus Trovidur 100. Er schreibt uns:

…Vor vier Jahren habe ich in Altenschwand als 18jähriger Unterprimaner mit dem angefangen, was ich heute Hotzenwald-Sternwarte nenne, und habe mir jetzt als Physikstudent das Ziel gesetzt, die Instrumente über das Probier- und Improvisationsniveau hinaus zu vervollkommnen, so dass damit einigermaßen systematisch gearbeitet werden kann. Die guten Erfahrungen, die ich bisher mit dem Spiegelteleskop Newton 200 mm Durchmesser, 1,2 m Brennweite unter Verwendung von Trovidur Rohr 210 x 5, hinsichtlich Durchbiegung und Stabilität sowie Temperaturbeeinflussung gemacht habe, könnten für Sie vielleicht interessant sein. Auch hat sich das geringe Gewicht recht vorteilhaft auf den Bau der Montierung ausgewirkt….

Sein zweites, größeres Rohr baut er natürlich wieder mit Trovidur, er verwendet für eine Spiegeloptik von 200 mm Durchmesser und 1,7 m Brennweite ein Trovidur Rohr 250 x 7,3 mm. Nun, zu noch größeren Durchmessern sind von uns keine Grenzen gesetzt – unsere Wickelanlage produziert bereits Trovidur Spiralrohre mit dem zehnfachen Durchmesser. –alm-

(Bearbeitet: Dr. Volker Hofmann, 18. April 2008)

Anmerkung des Bearbeiters: Bei einer Internetrecherche am 18.4.08 ergaben sich konkrete Hinweise auf den damaligen Physikstudenten, der heute als Thermodynamiker Dr.-Ing. Klaus Vanoli in Hameln im Bereich angewandter Solartechnik tätig ist. Ein Foto jenes damals hergestellten Teleskops hat Herr Dr. Vanoli mir zugesendet.